Alle Fahrradpumpen Arten im Überblick

Alle Fahrradpumpen Arten im Überblick

Welche Fahrradpumpen Arten gibt es? In diesem Ratgeber erklären wir dir die unterschiedlichen Pumpen Typen für zuhause und unterwegs.


Welche Fahrradpumpe brauche ich? Welche Fahrradpumpe passt zu welchem Ventil? Welche Fahrradpumpe ist die beste? Fragen über Fragen, wie du siehst, ein vielfältiges Thema, das begeisterte Fahrradfahrer immer wieder aufs Neue beschäftigt.

Jeder Fahrradfahrer braucht sie: Die Fahrradpumpe! Sie ist sicher das wichtigste Utensil eines Radfahrers, denn ohne Luft rollt kein Reifen. Interessant: Kein Fahrradzubehör hat sich im Laufe der Zeit weniger verändert als die klassische Fahrradpumpe.

Das unverzichtbare Fahrradzubehör gibt es in verschiedensten Ausführungen. Wir bieten dir einen detailreichen Einblick und erklären dir in diesem Blog-Beitrag die Unterschiede und Anwendungsgebiete von Fahrradpumpen. Los geht´s …


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Welche Typen von Fahrradpumpen gibt es?

Generell unterscheidet man zwischen zwei Arten von Fahrradpumpen:
Fahrradpumpen Arten Stationär und Mobil
Je nach Einsatzbedarf eignet sich eine der 2 Fahrrad Pumpentypen. Der auffälligste Unterschied liefert vermutlich der Maximal-Druck, den die Pumpen leisten können. Damit du dir davon einen Überblick schaffen kannst, beachte die nachfolgende Fahrradpumpen-Darstellung:
Fahrradpumpenarten und Information Maximal-Druck in bar
Der Maximaldruck der Pumpe sollte für deinen Reifen-Typ passen. Außerdem solltest du für die Wahl der richtigen Fahrradpumpe die Ventil-Art deines Fahrrads kennen.

Die Qual der Wahl – Welche Fahrradpumpe für welchen Einsatzbereich?

Verschiedene Fahrradpumpen für verschiedene Einsätze
Stabile und bedienerfreundliche Standpumpen eignen sich bestens für die Garage oder das Kellerabteil. Sie liefern mit wenig Kraftaufwand einen großen Druckaufbau.

Minipumpen sorgen unterwegs für die notwendige Pumpstärke und sollten immer mit dabei sein. Die leichten, kleinen und effizienten Wegbegleiter stehen bei Bedarf schnell zur Verfügung.
Nachfolgend bieten wir dir einen informativen Überblick über die verschiedenen Fahrradpumpen-Arten:

Fahrradpumpen für Zuhause / Stationär

Für die eigene Fahrradwerkstatt bzw. Garage oder Kellerabteil ist die größere Pumpe für den stationären Einsatz ideal. Es gibt zwei verschiedene Fahrradpumpen-Arten, die sich für zuhause eignen:

Die Robuste für Zuhause: Die Fahrrad Standpumpe

Die Fahrrad Standpumpe

Die Fahrrad Standpumpe

Sebastian erklärt dir in unserem Video leicht und verständlich die Handhabung einer Fahrrad Standpumpe – Watch out:
Sie fehlt in keiner Fahrradgarage: Die Standpumpe. Fahrrad Standpumpen lassen sich einfach bedienen. Mit nur wenigen Hüben hast du Luft in deinem Reifen. Mit der bequemen Standpumpe sparst du Kraft und Zeit. Außerdem wird bei Pumpvorgängen mit der Standpumpe neben dem Kraftaufwand auch das Fahrradventil geschont.

Schnelligkeit und Bequemlichkeit haben ihren Preis: Standpumpen sind die größten und schwersten unter den Fahrradpumpen. Deshalb eignen sich die zuverlässigen Helfer nicht zur Mitnahme für unterwegs. Dafür überzeugen sie durch Geschwindigkeit und Stabilität.

Mit einer maximalen Druckleistung bis zu 11 bar schafft die beliebte Standpumpe am schnellsten die meiste Luftmenge in deinen Reifen. Sie eignet sich für alle Reifentypen. Auch ein Rennradreifen, der bis zu 8 bar benötigt, lässt sich mit der Standluftpumpe zügig aufpumpen.

Außerdem verfügt eine gute Standpumpe über einen Manometer bzw. eine Druckanzeige. So kannst du ganz einfach ablesen, wie viel bar sich in deinem Reifen befinden und bekommst mit einer gut lesbaren Druckluftanzeige den exakten Reifendruck in deinen Fahrradreifen.

Ausgestattet sind Fahrrad Standpumpen neben einem Manometer mit einem elastischen Schlauch, stabilen Standfuß, hochwertigen Pump-Mechanismus, Feststellhebel und einem Doppel-Pumpenkopf, damit du alle 3 Ventilarten mit einer Pumpe aufpumpen kannst.

Wenn du regelmäßig Fahrrad fährst, kommst du am Kauf einer Standpumpe nicht vorbei! Zur Kontrolle vor jeder Ausfahrt eignet sich die Standpumpe aufgrund des Manometers ideal. Du weißt schnell und unkompliziert, ob dein Reifen rollt!

Hier findest du nochmals kurz die Vor- und Nachteile der Fahrrad Standpumpe im Überblick:
Vor- und Nachteile der Fahrrad Standpumpe

Du suchst die perfekte Standpumpe für zuhause? Wir haben eine tolle Auswahl für dich:

zu den Standpumpen

Die Rückenschonende: Die Fußpumpe fürs Fahrrad

Die Fahrrad Fußpumpe
Sie braucht wenig Kraftaufwand und schont dabei deinen Rücken: die Fußpumpe. Da bei der Fußpumpe die Pumptätigkeit mit dem Fuß, wie es der Name schon verrät, gemacht wird, erscheint der Kraftaufwand geringer als bei der klassischen Standpumpe. Vor allem Radfahrer verfügen über mehr Power in den Beinen als in den Armen. Da du dich dabei nicht bücken musst, ist das eine rückenschonende Variante für genügend Luft im Reifen.

Durch gleichmäßiges Pumpen mit dem Fuß kommt schnell genügend Druck in deinen Reifen. Außerdem verfügt die Fußpumpe, wie auch die Standpumpe, über einen guten Manometer und du kannst den Fahrradschlauch auf den gewünschten Druck exakt aufpumpen. Du musst darauf achten, dass die Pumpe stabil und standfest ist, denn nur so kannst du bequem und zügig dein Fahrrad aufpumpen.

👍Wusstest du, dass

du bei einem Doppelzylinder Modell einer Fußpumpe mehr Kraft einsetzen musst? Zwei Zylinder brauchen jedoch nicht doppelt so viel Kraft wie einer, sind aber wesentlich effektiver.
Qualitativ hochwertige Fußpumpen sind meist aus Stahl angefertigt. Es gibt verschiedene Arten von Fußpumpen, je mehr Zylinder die Pumpe hat, umso schneller ist die Geschwindigkeit, in der du Luft in den Reifen pumpst. Kurz: Ein Doppelzylinder bringt mit etwas mehr Kraftaufwand viel mehr Luft in den Schlauch als ein Zylinder.

Hier die Vor- und Nachteile einer Fußpumpe:
Vor- und Nachteile der Fahrrad Fußpumpe

Fahrradpumpen für Unterwegs / Mobil

Unterwegs bieten sich die kleineren Pumpen für den mobilen Einsatz an. Es gibt vier unterschiedliche Fahrradpumpen-Arten, die sich für draußen gut eignen:

Die Kompakte für unterwegs: Die Fahrrad Minipumpe

Die Fahrrad Minipumpe
Sie passt in jeden Rucksack und ist immer zur Stelle, wenn man sie braucht: Die Minipumpe. Bist du viel auf deinem Drahtesel unterwegs, dann ist eine kleine Minipumpe unverzichtbar. Die praktischen Wegbegleiter sind klein, leicht und schnell griff- und einsatzbereit.

Durch ihre Größe von ca. 15 bis 25 cm lässt sich die Fahrrad Minipumpe gut mitnehmen. Aufgrund der kleinen Größe punktet sie durch ihr geringes Gewicht. Deshalb sind Minipumpen die beste Wahl für unterwegs, denn sie büßen nichts an Effektivität ein. Viele Pumpenhersteller liefern zudem Befestigungsmöglichkeiten für die Anbringung am Rad mit, sodass sie direkt am Fahrrad angebracht werden kann.

Minipumpen bringen aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht ganz so viel Druck in den Reifen, reichen aber unterwegs vollkommen aus. Sie haben im Gegensatz zu Standpumpen meist keine Druckanzeige. Da Minipumpen für den Gebrauch außer Haus konstruiert sind, werden Materialien wie Kunststoff, Aluminium oder Carbon verwendet. Diese Materialien sind stabil und vor allem leicht.

👉Wusstest du, dass

du umso länger fürs Aufpumpen brauchst, je kleiner die Minipumpe ist? Mit Ausnahme der CO²-Inflator-Pumpe benötigst du mit einer kleinen Minipumpe aufgrund ihres kürzeren Pumpweges länger zum Aufpumpen deines Fahrrads.
In der Handhabung sind sie etwas anders zu verwenden als eine robuste Standpumpe. Die Minipumpe wird nach Kenntnis der Ventilart gerade auf das Ventil gedrückt. Dabei ist zu beachten, dass die Pumpvorgänge gleichmäßig und ruhig gemacht werden, damit das Ventil nicht beschädigt wird. Danach den richtigen Pumpenkopf wieder gerade vom Ventil nehmen.

Unser Fazit: Jeder Fahrradfahrer, der viel mit dem Rad unterwegs ist, benötigt eine gute Fahrrad Minipumpe zum Mitnehmen. Vor allem bei Notfällen, wie einen Plattfuß oder Druckluftverlust, übernimmt der kleine Helfer einen wertvollen Dienst. Und das ganz leicht, kompakt und zuverlässig.

Hier findest du die Vor- und Nachteile der Fahrrad Minipumpe im Überblick:
Vor- und Nachteile der Fahrrad Minipumpe

Du brauchst eine kompakte Minipumpe für unterwegs? Bei uns findest du die passende Fahrrad Minipumpe:

zu den Minipumpen

Die Ultraschnelle: Die CO²-Inflator-Pumpe

Die Fahrrad CO²-Inflator-Pumpe
Sie pumpt so schnell wie keine andere: Die CO²-Inflator-Pumpe. Eine geniale Erfindung, jedoch ist die Kartusche nur für den einmaligen Gebrauch nutzbar. Die praktische CO²-Inflator-Pumpe ist kleiner als eine Minipumpe und pumpt blitzschnell wie eine elektrische Pumpe. Pumpe und Patrone passen sogar in eine kleine Satteltasche.

Für Rennradfahrer eignen sich die kleinen CO²-Inflator-Pumpen, die mit einer Einweg-Kartusche sekundenschnell einen Reifen aufpumpen können. Denn sie erreichen einen Luftdruck bis zu 7 bar. Kartuschen gibt es in den Größen 12g, 16g und 25g. Am meisten verbreitet sind Patronen mit 16g, welche gut für das Befüllen eines Rennradreifens ausreichen.

☝️Wusstest du, dass

es CO²-Kartuschen mit und ohne Gewinde gibt? Deshalb raten wir dir, vor dem Kauf einer CO²-Inflator-Pumpe darauf zu achten, welcher Patronentyp passt. Am gängigsten sind Kartuschen mit Gewinde, sie sind genormt.
Gegen die CO²-Inflator-Pumpe spricht der Umweltgedanke und die Kosten. Außerdem funktioniert die CO²-Pumpe ausschließlich mit einer gefüllten Kartusche. Nach einmaligem Gebrauch ist die leere Kartusche gegen eine volle auszutauschen.

Eine CO²-Inflator-Pumpe besteht im Optimalfall aus einem Pumpkopf, einer vollen Kartusche und einem Handschutz. CO²-Kartuschen werden im Einsatz sehr kalt. Wir empfehlen den Gebrauch ausschließlich mit Fahrrad Handschuhen oder einem separaten Patronen-Schutz durchzuführen.

Die Handhabung ist einfach: Pumpkopf andocken, Regler öffnen und schon fließt das Kohlenstoffdioxid unter hohem Druck von der Kartusche in den Fahrradreifen. Vor dem Aufpumpen solltest du wissen, welche Ventilart dein Reifen hat. Eventuell brauchst du einen passenden Ventiladapter.

CO² entweicht nach einer gewissen Zeit aus dem Fahrradreifen. Deshalb sollte der Reifen zu Hause immer mit einer normalen Pumpe neu aufgepumpt werden. Die CO²-Inflator-Pumpe ist die ideale Alternative für unterwegs. In der Hoffnung, dass man draußen eher selten zur Pumpe greifen muss, können wir guten Gewissens das Mitführen der CO²-Inflator-Pumpe empfehlen.

Die Vor- und Nachteile der CO²-Inflator-Pumpe in der Übersicht:
Vor- und Nachteile der Fahrrad CO²-Inflator-Pumpe

Die Kombinierte: Die kombinierte CO²-Kartuschenpumpe fürs Fahrrad

Symbolbild Kombinierte CO²-Kartuschenpumpe
Sie kann beides: Die kombinierte CO²-Kartuschenpumpe. Wenn du ein Sicherheitstyp bist und nichts dem Zufall überlassen willst, dann könnte evtl. die kombinierte CO²-Kartuschenpumpe unterwegs die ideale Lösung für dich sein.



Wie es der Name schon verrät, ist die handliche Pumpe eine Kombination aus CO²-Inflator-Pumpe und Handpumpe. Solltest du unterwegs keine volle Kartusche dabeihaben, kannst du mit dieser Pumpe manuell deinen Fahrradreifen aufpumpen.



Aufgrund ihrer Vielseitigkeit ist die Kombi-Pumpe größer als die kleine CO²-Inflator-Pumpe. Sie passt jedoch problemlos in einen Rucksack oder mit der richtigen Halterung ans Fahrrad. Die Funktionen sind ident mit der normalen CO²-Inflator-Pumpe und Handpumpe. In die Kombi-Pumpe passen handelsübliche Gewinde-Kartuschen.



Die kombinierte CO²-Kartuschenpumpe mit all ihren Vor- und Nachteilen:
Vor- und Nachteile der kombinierten Fahrrad CO²-Kartuschenpumpe

Die Elektrische: Die Elektropumpe fürs Fahrrad

Die elektrische Fahrradpumpe
Sie pumpt jeden Reifen in Windeseile auf: Die elektrische Fahrradpumpe. Noch nicht wirklich lange auf dem Markt, aber schon großer Beliebtheit, erfreut sich die elektrische Fahrradpumpe. Du bekommst sie mit und ohne Akku zu kaufen. Die Variante ohne Akku kann nur in Betrieb genommen werden, wenn sie mittels Kabel am Stromnetz angeschlossen ist. Sie funktioniert nur für den stationären Bedarf, ist jedoch sehr laut.

Die elektrischen Fahrradpumpen mit Akku sind im Gegensatz zu ihren stromabhängigen Artgenossen wesentlich leiser und für unterwegs geeignet. Die kleinen und leichten Pumpen lassen sich problemlos mittels USB aufladen. Mit einer vollen Akkuladung können ca. 8 Fahrradreifen aufgepumpt werden.

Die kleine elektrische Fahrradpumpe schafft es bis zu 10 bar Druck aufzubauen, und kann daher für jede Art von Reifen eingesetzt werden. Es handelt sich um ein multifunktionales Gerät, das neben Fahrradreifen auch Autoreifen, Bälle und Luftmatratzen aufpumpen kann.

Bei elektrischen Fahrradpumpen entfällt das manuelle Pumpen, somit ist kein Kraftaufwand notwendig und der Reifen schnell aufgepumpt. Ein großer Nachteil ist sicher die Abhängigkeit vom Strom. Bei der mobilen Variante ist stets darauf zu achten, dass der Akku vor der Fahrradtour geladen ist. Aufgrund des Akkus ist diese Variante nicht so leicht wie Minipumpen. Sportler greifen deshalb lieber zur leichten, manuell bedienbaren, klassischen Fahrradpumpe.

Hier eine kurze Zusammenfassung über die Vor- und Nachteile der elektrischen Fahrradpumpe:
Vor- und Nachteile der elektrischen Fahrradpumpe

Welche Fahrradpumpe passt zu welchem Ventil?

Die 3 verschiedenen Fahrradventil Arten: AV – Schrader Ventil, DV – Dunlop Ventil, SV – Sclaverand Ventil
Die beste Fahrradpumpe nützt dir nichts, wenn der Pumpenkopf nicht auf das Ventil an deinem Rad passt. Es ist deshalb wichtig, dass du vor dem Pumpvorgang weißt, welches Ventil sich in deinem Fahrrad befindet.

Detail-Informationen zum Thema Fahrradventil Arten findest du in unserem Blog-Beitrag Fahrradventil Arten:

zu den 3 Fahrradventil Arten
Der Doppelpumpenkopf für AV-, DV- und SV-Ventil
Viele Fahrradpumpen verfügen über einen sogenannten Doppel-Pumpenkopf. Der große Vorteil dieses Pumpenkopf ist, dass er auf alle Ventilarten passt. Egal ob AV-, DV- oder SV-Ventil, du bekommst auf jeden Fall die Luft in deinen Reifen.
Kleine oder günstige Pumpen haben oft nur eine Öffnung. Bei diesen Modellen ist es ratsam vorher an deinem Rad zu prüfen, ob diese Öffnung auf dein Ventil passt. Du weißt nicht, welche Ventilart sich in deinem Fahrrad befindet? Gerne geben wir dir hier einen kurzen Überblick:
Überblick Fahrrad Ventilarten  und Fahrradtypen inkl. Druckangabe in bar

Die richtige Pumpe für das entsprechende Ventil

Die richtige Pumpe für das entsprechende Ventil
Damit du vor allem bei einer ärgerlichen Panne gleich parat bist, solltest du die richtige Pumpe zur Hand haben. Die richtige Fahrradpumpe bedeutet: Sie muss auf alle Fälle für dein Fahrradventil geeignet sein.

👉Wusstest du, dass

der Ventilkopf bei Sclaverand-Ventilen vor dem Pumpen aufgedreht werden muss? Der drehbare Ventilkopf ist die Besonderheit beim SV-Ventil. Damit du genügend Luft in dein SV-Ventil bekommst, solltest du vor dem Pumpen den Ventilkopf aufdrehen, nach dem Pumpvorgang ist er zu schließen, damit die Luft im Reifen bleibt.
Sollte die Pumpe nicht auf dein Ventil passen, helfen Ventiladapter.

Der kompatible Fahrradventil Adapter

Das Sclaverand Fahrradventil, SV-, Presta-, Rennrad-, Renn-, Schlauchreifen-Ventil; französisches Ventil
Wie du bereits erfahren hast, gibt es Fahrradpumpen, mit denen du nicht alle Ventilarten aufpumpen kannst. Als Lösung dafür gibt es geeignete Ventiladapter zu kaufen. Wie auch Ventilarten gibt es 3 verschiedene Arten von Ventiladaptern:
AV-Adapter
Einen AV-Ventiladapter benötigst du, wenn deine Pumpe eine kleine Öffnung am Pumpenkopf hat und du ein AV-Ventil hast.

DV/SV-Adapter
Ein DV/SV-Adapter benötigst du, wenn deine Pumpe nur eine große Öffnung am Pumpenkopf hat. Du benötigst diesen Ventiladapter ebenso bei Kompressoren oder an der Tankstelle.

SV-Adapter
Ein SV-Ventiladapter hilft dir beim Aufpumpen eines SV-Ventils mit kleiner Pumpenkopf Öffnung.

Wieviel Druck braucht mein Reifen?

Prüfung richtiger Luftdruck im Fahrradreifen
Der richtige Reifendruck ist enorm wichtig für ein gutes Fahrgefühl. Doch wieviel Druck braucht dein Reifen? Der passende und vorgegebene Luftdruck ist jeweils auf deinem Reifen an der Seitenwand angegeben.

Als Richtwert haben wir eine Übersicht für dich zusammengestellt:
Richtwerte Reifendruck bei verschiedenen Fahrradreifenbreiten
Die richtige Luftpumpe für genügend Druck im Reifen
Du weißt inzwischen, welches Ventil dein Rad hat und wieviel Reifendruck du in deinen Fahrradreifen pumpen kannst? Sehr gut! Jetzt ist es wichtig, eine Pumpe zur Hand zu haben, die effektiv Luft in deinen Reifen bekommt. Es macht einen Unterschied, ob du zuhause oder unterwegs bist. In beiden Fällen solltest du beim Kauf einer Pumpe jedoch darauf achten, dass die Fahrradpumpe leistungsstark ist und den benötigten Druck aufbauen kann.

Hier die Fahrradpumpen Typen mit ihren maximalen Druckleistungen:
Maximale Druckanzeige bei verschiedenen Fahrradpumpen Arten
Die Druckleistung gibt den maximalen Druck einer Fahrradpumpe an. Die Leistung hängt von der Beschaffenheit und Qualität der jeweiligen Pumpe ab. Die meisten Pumpen liefern eine Druckleistung von bis zu 10 bar.

👉Wusstest du, dass

eine nie genug ist? Im Fall von Fahrradpumpen gilt für Fahrradfahrer das bekannte Sprichwort: Eine ist wie keine! Du bist viel auf deinem Drahtesel unterwegs, dann führt kein Weg daran vorbei und du solltest dir sowohl für zuhause als auch unterwegs die passende Fahrradpumpe anschaffen.

Mit unseren Fahrrad Pumpensets bist du voll ausgerüstet! Egal, ob unterwegs oder zuhause, hier bekommst du die idealen Fahrradpumpen für jede Situation! Überzeuge dich selbst:

zu den Fahrradpumpen Sets
Der Manometer: Messen von Luftdruck leicht gemacht

Der Manometer Druckluftmesser
Der Manometer ist ein wichtiger Helfer, um den richtigen Luftdruck in deine Reifen zu bekommen. Meist sind Stand- und Fußpumpen mit einer Druckanzeige ausgestattet. Es gibt auch Modelle von Minipumpen, die einen Manometer haben.
Der Manometer ist kurz gesagt ein Druckmessgerät. Die Anzeige des Manometers zeigt dir, wie hoch der Druck im Reifen ist. Die Druckanzeige kann an verschiedenen Positionen an der Fahrradpumpe angebracht sein. Achte darauf, dass die Manometer-Anzeige gut lesbar ist. Exakte Mess-Ergebnisse liefert der Manometer bei Schrader- und Sclaverand-Ventilen. Beim Dunlop-Ventil siehst du den ungefähren Druck nur während des Pumpvorgangs.

Wie pumpe ich mein Fahrrad richtig auf?

Fahrrad mit Standpumpe aufpumpen
Ein Fahrrad aufpumpen kann doch jeder! Das würde man annehmen, aber die Praxis zeigt uns anderes. Eines gleich vorweg: Je kleiner der Kolbendurchschnitt einer Pumpe ist, umso leichter funktioniert eine Fahrradpumpe. Der Kraftaufwand ist also bei einer leichtgängigen Fahrradpumpe niedriger.
Wenn du die geeignete Pumpe zur Hand hast, ist das Aufpumpen ein Kinderspiel:

➡️Ventilkappe entfernen

➡️Ventil öffnen (nur bei SV-Ventil notwendig)

➡️Fahrradpumpe auf das Ventil drücken und je nach Pumpe Hebel umlegen

➡️Bis zum gewünschten Luftdruck aufpumpen

➡️Pumpkopf (nach Umlegen des Hebels) vom Ventil entfernen

➡️Ventil schließen (nur SV-Ventil)

➡️Ventilkappe aufschrauben

➡️Fertig! Los geht´s auf eine sichere und unfallfreie Fahrt!

Detailinformationen zum Thema Fahrrad aufpumpen findest du in unserem Blog-Beitrag

zum Blog Fahrrad aufpumpen
Was muss ich beim Fahrrad aufpumpen beachten?
Um schnell und effizient dein Fahrrad aufpumpen zu können, solltest du Folgendes wissen:

➡️Es gibt zu jedem Ventil eine passende Fahrradpumpe

➡️Es gibt 3 verschiedenen Fahrradventil Arten

➡️Es gibt Ventiladapter für Fahrradpumpen

➡️️Es gibt auf dem Fahrradreifen die Druckanzeige des Herstellers

Während des Pumpvorgangs solltest du darauf achten, dass der Pumpenkopf gerade auf dem Ventil angedockt ist, damit das Ventil nicht beschädigt wird. Zudem sollte beim Sclaverand-Ventil aufgepasst werden, dass vor dem Aufpumpen der Ventilkopf aufgedreht und danach wieder zugedreht wird.

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Autor

Alexandra Kager ist Redakteurin bei HiLo sports und passionierte Bikerin, die ihre Leidenschaft und ihr Know-How im Fahrrad Bereich gerne teilt.

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