Warum Joachim letzten Sommer in den Alpen nach 25 km absteigen musste
Ein Sommer, auf den er jahrelang gewartet hatte
Joachim ist 63. Sein E-Bike hat er sich vor zwei Jahren gekauft nach einem Arztgespräch, das ziemlich deutlich war: mehr Bewegung. Seitdem fährt er regelmäßig. Meist kleinere Runden, oft einfach um den See. Nicht spektakulär, aber wohltuend.
Doch dieser Sommer sollte anders werden. Die Dolomiten. Schon lange ein Ziel von ihm.
Der Morgen der Tour war perfekt: blauer Himmel, angenehme 18 Grad, kaum Wind. Die ersten Kilometer durch die Berge – genau so, wie er es sich vorgestellt hatte. Und irgendwann dachte er: Genau dafür habe ich mir das E-Bike geholt.
Nach 15 Kilometern fing es an…
Zuerst war es kaum der Rede wert. Ein leichtes Ziehen. Dann wurde daraus Druck. Und irgendwann dieses typische Brennen, das man nicht ignorieren kann. Der Sattel – noch der originale vom Kauf – drückte genau an der Stelle, an der man es am wenigsten gebrauchen kann.
Joachim versuchte, die Position zu verändern. Ein Stück nach vorne. Dann wieder zurück. Kurz im Stehen fahren. Nichts half wirklich. Mit jeder Bodenwelle zuckte er leicht zusammen. Und zum ersten Mal an diesem Tag dachte er nicht mehr an die Berge, sondern nur noch daran, wie lange er das noch aushält.
Nach 25 Kilometern stieg er ab
Nicht, weil er wollte. Weil es einfach nicht mehr ging. Eigentlich hatte er geplant, bis zum ersten Bergdorf durchzufahren. Noch gut 30 Kilometer. Stattdessen stand er am Straßenrand. Hände in den Hüften gestemmt, Blick irgendwo in die Landschaft. Ein Pärchen fuhr an ihm vorbei. Ganz entspannt, auf normalen Fahrrädern. Er nickte kurz und tat so, als würde er einfach die Aussicht genießen.
Die restliche Strecke wurde zu einem einzigen Durchhalten. Alle paar Kilometer anhalten. Kurz entlasten. Weiterfahren. Mehr Pausen als Fahrt. Was als Highlight des Sommers gedacht war, wurde zu etwas, das er einfach nur noch hinter sich bringen wollte. Am Abend im Hotel, beim Hinsetzen, zog er unwillkürlich die Luft ein.
Am Abend saß er auf der Terrasse und machte sich Notizen
Joachim ist keiner, der Dinge einfach hinnimmt. Wenn etwas nicht funktioniert, schaut er genauer hin.
Also saß er nach dem Abendessen mit seinem Tablet draußen auf der Terrasse. Ging den Tag noch einmal durch. Woran hat es gelegen? Was würde er beim nächsten Mal anders machen? Er schrieb sich ein paar Punkte auf. Pausen. Sitzposition. Und dann blieb er bei einem Thema hängen.
Am Ende stand genau ein Punkt ganz oben auf seiner Liste – und der hat im Nachhinein den größten Unterschied gemacht…
Dieselbe Strecke. Null ungeplante Stopps.
Dieselbe Route. 68 Kilometer – ohne ungeplante Stopps. Er ist einfach durchgefahren. Kein ständiges Rutschen. Kein Brennen, das ihn zum Anhalten zwingt. Am Ende sagte er nur: „Das klingt unspektakulär. Aber wenn man weiß, wie es vorher war, ist das ein riesiger Unterschied."
Was er verändert hatte, war eigentlich simpel: Nicht nur den Sattel – sondern auch die Kleidung darauf abgestimmt. Beides zusammen gedacht. Genau das ist die Idee hinter dem KOMFORO™ Komfort-Set.